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Garnelen im Chinakohlblatt

Garnelen im Chinakohlblatt...

garnelenZutaten:

16 zarte Chinakohlblätter, 300 g rohe ungeschälte Riesengarnelen ohne Kopf, 2 frische Maiskolben, 2 Knoblauchzehen,

2 Korianderwurzeln (gibt es in Asia-Läden), 1/2 TL Salz, 1/4 TL Zucker, 1/4 TL weißer Pfeffer, 4 EL helle Sojasauce, 2 Eier, Holzzahnstocher (nach Bedarf), Öl zum Frittieren.

Zubereitung:

Chinakohlblätter ablösen und die weißen Mittelrippen entfernen. Die Blätter in eine Schüssel geben. Wasser zum Kochen bringen, über die Blätter gießen und diese 2 bis 3 Minuten quellen lassen. Das Wasser abgießen, die Blätter auf einem Küchentuch ausbreiten, abtropfen lassen.

Garnelen schälen, längs am Rücken einschneiden und den schwarzen Darmfaden entfernen. Garnelen fein hacken. Maiskolben waschen, abtrocknen. Die Körner mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden. Sie müssen dabei nicht intakt bleiben, sondern sollen sogar etwas angeschnitten werden. Mais und Garnelen in eine Schüssel geben.

Knoblauch schälen, Korianderwurzeln waschen, beides grob zerkleinern und in den Mörser geben. Salz, Zucker und Pfeffer dazugeben und alles zu einer feinen Paste zerreiben. Die Würzpaste mit der Sojasauce zu Garnelen und Mais geben und alles gut verkneten.

Chinakohlblätter: die Hälften etwas überlappend auslegen, jeweils etwa 1 EL Füllung daraufsetzen und einpacken. Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und verquirlen.

Jedes Chinakohlpäckchen im verschlagenen Ei wenden und etwa 5 Minuten im heißen Öl frittieren, bis es goldbraun und knusprig ist. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

GARNIEREN: Die Päckchen auf den Hüllblättern der Maiskolben anrichten. 3 “Garnelenvögel” danebensetzen: Dafür 3 rohe ungeschälte Riesengarnelen blanchieren, sodass sie rot werden. Chinakohlblättchen an den Seiten als Flügel feststecken, die Schwanzflossen etwas auseinanderbiegen.

VARIANTE: Für die Füllung können Sie auch Kalbfleisch oder Fischfilet verwenden.

Stichworte: Garnelen, Kohl, Thailand

Gebratenes Ingwer-Fleisch

Gebratenes Ingwer-Fleisch...

ingwer-fleischZutaten:

400 g Schweinefleisch (Halsgrat, Schnitzelfleisch), Saft von 2 Zitronen, 1 TL Zucker, 100 g frischer Ingwer, 5 bis 8 rote Chilischoten (je nach Größe), 2 Knoblauchzehen, 2 EL Öl, 100 g geröstete, gesalzene Ca-shewkerne, 2 EL helle Sojasauce
Aus dem Asia-Laden: 2 EL Fischsauce, 2 EL Austernsauce, 1 Bund Thai-Frühlingszwiebeln (können auch durch unsere Frühlingszwiebeln ersetzt werden), 3 Stängel Koriander

Zubereitung:

Das Fleisch waschen, mit Küchenpapier trockentupfen und in Streifen schneiden, in einer Schüssel mit Zitronensaft, Fischsauce und Zucker mischen. Zugedeckt 30 Minuten marinieren.
Inzwischen den Ingwer schälen, erst quer in Scheiben, dann diese in Stifte schneiden. Ingwerstifte in kaltem Wasser einweichen, um ihnen die Schärfe zu nehmen. Chilischoten waschen, jeweils am Stielende fassen und mit einem scharfen Messer vom Körper weg unter gleichmäßigem Drehen feine Ecken abschneiden. Wer es nicht zu scharf liebt, entfernt dabei die Samen teilweise oder vollständig.

Knoblauch schälen und fein hacken. Frühlingszwiebeln putzen und schräg in 2-cm-Stücke schneiden, Koriander waschen und trockenschütteln, Blättchen abzupfen.

Eine beschichtete Pfanne erhitzen und das marinierte Fleisch darin ohne Zugabe von Fett unter ständigem Rühren 5 Minuten braten. Herausnehmen und warm halten.

Das Öl in der Pfanne erhitzen, den Knoblauch darin goldgelb braten. Cashewkerne 1 Minute mitbraten. Das Fleisch wieder in die Pfanne geben, Ingwer und Chilis hinzufügen und 3 Minuten braten. Mit der Sojasauce würzen, Frühlingszwiebeln und Korianderblättchen unterrühren, 1 Minute unter Rühren braten.

GARNIEREN: 1 EL Ca-shewkerne zurückbehalten, grob hacken und über das fertige Gericht streuen.

VARIANTE: Das Ingwer-Fleisch schmeckt auch mit Lamm- oder Rindfleisch fein.

TIPP: Wer es noch milder liebt, entfernt alle Chilisamen und legt die geschnittenen Chilischoten für 1 Minute in kaltes Wasser.

Stichworte: Ingwer, Schweinefleisch, Thailand

Bananen in Kokosraspeln

Bananen in Kokosraspeln...

bananen_kokos

Zutaten:

3 EL Klebreismehl, 1 EL Reismehl (beides gibt es in Asia-Läden), 2 EL Zucker, 4 EL Kokosraspel, 2 große Bananen, etwa 1 l Öl zum Frittieren.
Für den Kokos-Dip: 8 EL Kokosmilch aus der Dose, 1 Prise Salz, 1 TL Reismehl.

Zubereitung:

Beide Reismehlsorten und den Zucker in einer Rührschüssel mit 4 EL Wasser zu einem dickflüssigen Teig verrühren.
Das Öl im Wok oder in einem breiten Topf erhitzen.

Kokosraspel in einen Teller geben. Die frischen Bananen schälen, in je 8 Stücke schneiden. Jedes Bananenstück in den Teig tauchen, kurz abtropfen lassen und in den Kokosraspeln anschwitzen, herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für den Kokos-Dip die Kokosmilch mit dem Salz aufkochen. Das Reismehl mit

1 EL Wasser anrühren, dazugeben und die Sauce unter Rühren 2 Minuten köcheln lassen, bis sie dickflüssig ist. Jeweils 4 Bananenstücke und einen Klecks Kokos-Dip auf einen Teller geben und warm servieren.

GARNIEREN: Das Dessert auf Bananenblättern anrichten (wenn man zufällig in einem Asia-Laden welche bekommen sollte).

Variantieren: Frische Ananas schmecken auf diese Weise ausgebacken ebenfalls sehr gut (halbe Scheiben gut trockentupfen, bevor Sie sie in den Teig tauchen). Anstatt Kokosraspel passen auch Mandelblättchen.

Stichworte: Obst, Kokos, Banane, Thailand

Papaya Salat

Papaya Salat...

papaya_salatZutaten

1 Knoblauchzehe
5-7 getrockene oder normale Chillis (je nachdem wie scharf man es möchte)
Getrocknete Garnelen (gung häng)
Eine knappe handvoll Erdnüsse
1 Tomate
ein wenig getrocknete Tamarinde (ma-khaam)
1 Esslöffel Palmzucker, wahlweise normalen Zucker
1 Scheibe Zitrone
1 Esslöffel Fischsause (nam plaa)
1 grüne Papaya (ma-la-go)

Zubereitung:

1. 1 Knoblauch-Zehe, 5-7 Chillis, gedrocknete Garnelen und die Erdnüsse in einen Mörser (oder ein anderes geeignetes Gefäss) geben und zerkleinern.
2. 1 Tomate klein schneiden, 1 Scheibe Zitrone in Stücke schneiden. Trockene Tamarinde mit etwas Wasser auflösen. Alles zusammen mit einem Esslöffel Palm-Zucker und einem Esslöffel Fischsause in eine Schüssel geben und gut umrühren. Anschliessend zu 1. in den Mörser geben.

3. Die grüne Papaya in kleine Streifen schneiden und zu 1. in den Mörser geben.

Danach alles noch mal im Mörser zerstampfen. Der Salat schmeckt erfrischend „süss-sauer-scharf“.

Stichworte: Obst, Papaya, Salat, Som Tam Thai, Thailand