Der Buddhismus prägt die thailändische Kultur sehr stark und positiv.
Er gilt als Staatsreligion Thailands, 94% der Thailänder sind Buddhisten, friedliebende, genügsame Menschen, die sich in der Meditation üben, um irgendwann, im Laufe mehrerer Leben, die Vervollkommnung zu erreichen.
Sie verbringen ihr Leben oft teilweise oder ganz als Mönche, welche in der Gesellschaft hoch angesehen und geschätzt werden. Selten gibt es auch Nonnen.
Für thailändische Jungen stellt das Leben im Tempel gleichzeitig den Besuch der Schule dar.
Sind sie erwachsen, verlassen sie die Kloster meist und ordnen sich als Novize wieder ein in die Gesellschaft, um zu studieren etc.
Man hat in Thailand außerdem große Ehrfurcht vor dem Alter, ältere Menschen werden sehr rücksichtsvoll behandelt und respektiert.
Auch die Achtung gegenüber Vorgesetzten etc. ist selbstverständlich für das buddhistische Volk.
Die zahlreichen Tempel, genannt „Wat“, sind über das ganze Königreich Thailand verstreut.
Der traditionelle Gruß ist der „Wai“: Die Hände werden gefaltet, in Kombination mit einer Verbeugung.